Katalog

Andreas Spengler, Siegfried Neuenhausen, Lothar Schlieckau, Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover (Hg.)
Elementarkräfte - Schaffen und Werk psychiatrieerfahrener Künstler über 100 Jahre.
Psychiatrie-Verlag Bonn, 2010
ISBN 978-3-88414-599-9

Der Katalog ist leider vergriffen.

Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungshinweise

Weitere Ausstellungen des Projektes Julius Klingebiel sind für 2014 in Vorbereitung.

Folgeprojekt Julius Klingebiel (1904-1965)

Projektdarstellung und Aktuelles hier...

Veranstaltungen und Ereignisse: Rückblick

Ausstellung „Bildfreiheiten“ Paul Goesch und Gustav Sievers – Künstler und Opfer in der »NS-Psychiatrie« ab 10. Juni 2013 im Foyer der VHS REGION Lüneburg, Haagestr. 4, Lüneburg,

Bei der Eröffnung am 09. Juni 2013 sprachen u.a. Dr. T. Röske und Prof. Dr. A. Spengler. Zu der Ausstellung erschien unter dem gleichnamigen Titel ein Katalog.

C. RUDNICK (Hg.): Bildfreiheiten. Katalog. Bildungs- und Gedenkstätte "Opfer der NS-Psychiatrie", Lüneburg mit Beiträgen von C. Rudnick, S. Stierl, T. Röske und A. Spengler

Auskunft: Dr.C.Rudnick, Leiterin des Projektes »Vielfalt achten, Teilhabe stärken« der Bildungs- und Gedenkstätte »Opfer der NS-Psychiatrie« Lüneburg
Projekt „Vielfalt achten, Teilhabe stärken“ – Lüneburger Inklusionsschulung


Unter dem Titel "VerrücktinForm" war ab dem 5.7.2012 eine Ausstellung mit aktuellen Arbeiten regionaler Künstler aus psychiatrischen Kontexten zu sehen, unter anderem mit Aquarellen von Arnhild Köpcke und zwei großen Objektplastiken von Dagmar Justke. Sie endet mit einer Finissage am 3.9.2012 um 11:00 in der Berliner Allee 20, 30175 Hannover, Tel. 0511 38004

Zur Internetfundstelle hier klicken.

Ein Katalog kann bei der Pressestelle als PDF oder Druck angefordert werden.


Ansprechpartner ist Herr Raimund Dehmlow. Ein Einführungstext (Spengler u.a. 2012) behandelt das Thema Kunst aus psychiatrischem Kontext aus heutiger Sicht.Symposion DGPPN Berlin 2011 (24. November 2011 um 8:30, Raum 42): Bildende Kunst aus institutionellem psychiatrischem Kontext ist der Titel eines psychiatrisch-kunstwissenschaftlichen Symposions beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde im November 2011 in Berlin. M. Koller wird über Julius Klingebiel referieren. T. Röske spricht über kunstgeschichtliche Aspekte, A. Spengler über das Schaffen zwischen Kunst und Krankheit, L. Niederreiter über Schaffen zwischen Management und Therapie.


Die bei uns erstmals öffentlich gezeigte Mosaikskulptur von C.W. wurde am 22.9.2010 in der Sammlung Prinzhorn Heidelberg öffentlich im Eingangsbereich aufgestellt und eingeweiht.
Der Künstler hat ihr nachträglich den Titel "Jahr 2063" gegeben.
Eröffnungsrede (c) ASp

Hier dazu eine Meldung der Uni Heidelberg.
Zur Eröffnung sprach Usch Jacobi über ihre Arbeit in der Wunstorfer Kunstwerkstatt und über den Entstehungsprozess des Werkes (hier zu finden).
Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete am 24.9.2010: "Metamorphosen der Psychose"


Prof. Dr. Spengler sprach bei dem Braunschweiger Ästhetik-Kolloquium am 12.12.2013 zum Thema "Der Blick des Psychiaters auf künstlerische Arbeiten psychisch Kranker" und präsentierte u.a. neue Arbeiten von Dagmar Justke.

Am 13.8.2013 fand im Asklepios Fachklinikum Göttingen die Ausstellungseröffnung "Julius Klingebiel und seine Zelle" statt. Einzelheiten siehe hier.

Berichterstattung

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Publikation von Andreas Spengler (2010): Elementarkräfte. Werk und Schaffen psychiatrieerfahrener Künstler über 100 Jahre. NeuroTransmitter 4: 72-73. © Verlag URBAN & VOGEL GmbH, München 2010, ISSN 1436-123X Publikation - Download

Aus traurigem Anlaß

Am 31.8.2011 verstarb unerwartet Dr. Raimond Reiter, der auf unserem Symposion über Künstler als Opfer der NS-Psychiatrie über Gustav Sievers berichtet hat.
Er arbeitete wissenschaftlich am Projekt über Julius Klingebiel mit. Reiter hat sich mit Büchern und Ausstellungen um die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit verdient gemacht.
Wir haben einen klugen Wissenschaftler, engagierten Demokraten und guten Kollegen verloren. Mit seinem Buch "Morden im Norden" (Militzke, Leipzig 2011) setzte er Gustav Sievers ein letztes literarisches Denkmal.

Im Juli 2013 verstarb in Hamburg Rolf Laute, der als Leiter der SCHLUMPER das Projekt Elementarkräfte fachlich und persönlich sehr unterstützt und maßgeblich mitgestaltet hat und dem wir zu großem Dank verpflichtet sind.