"Künstler als Opfer der NS-Psychiatrie"

12. Mai 2010, 16.30 bis 18:30 Uhr


Theodor-Lessing-Saal der VHS, Eingang über Städtische Galerie KUBUS, Th.-Lessing-Platz 2, 30159 Hannover

Leitung: Prof. Dr. Andreas Spengler, Wunstorf

Das Symposion beschreibt die Biographien von Künstlerinnen und Künstlern, die Opfer der Zwangssterilisierungen oder Tötungsprogramme der Psychiatrie im Nationalsozialismus geworden sind und von denen Werke in der Ausstellung gezeigt werden. Es ist Teil des Gesamtprojektes Elementarkräfte. Über die Kunst hinaus stehen die historische Würdigung und das Gedenken im Mittelpunkt. Die Ausstellung kann vor Beginn besichtigt werden.

Pressemitteilung vom 06.05.2010 zum Downlaod

Vorträge:

- Prof. Dr. Andreas Spengler, Wunstorf: Zwangssterilisierungen und Tötungsprogramme in der NS-Psychiatrie

Download: Vortragsfolien (Zusammenfassung)


Kurzvorträge zu Künstlerbiographien:

- Dr. Raimond Reiter, Hannover: Gustav Sievers (1865 – 1941)

- Oberlandeskirchenrat i.R. Gerd Steffen, Wunstorf: Paul Goesch (1885 – 1940)

- Freundeskreis Elfriede Lohse-Wächtler e.V., Hamburg: Elfriede Lohse-Wächtler (1899 – 1940)

- Ruth Fricke, Herford, Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.: Dorothea Buck, Hamburg (geb. 1917)


Podiumsdiskussion

- Doris Klawunde, Stellvertretende Regionspräsidentin, Region Hannover

- Hans Schöner, Hamburg

- Prof. Dr. Petra Garlipp, Medizinische Hochschule Hannover, Bündnis gegen Depression in der Region Hannover

- Prof. Siegfried Neuenhausen


Moderation: Dietrich Heimann, Hannover